Raum für Begegnung

| TRADITION TRIFFT MODERNE
 Eine Kapelle erstrahlt im Licht der neuen Zeit

Für Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige sowie Besucherinnen und Besucher wurde ein Raum geschaffen, der gleichsam Besinnlichkeit, Wohnlichkeit aber auch Modernität in Einklang bringt. Zudem erleben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine erhebliche Verbesserung der Räumlichkeiten, um in angenehmer, ungestörter Atmosphäre die Qualität des Hauses ständig weiter zu entwickeln. Sie können diese Räume jetzt in ihren Arbeitsalltag für unsere Bewohnerinnen und Bewohner einbeziehen. Ziel war es, die Kapelle im wahrsten Sinne des Wortes in ein neues Licht zu tauchen und für neue Nutzungsanforderungen zu öffnen. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz entstand ein lichtdurchfluteter, multifunktionaler Raum auf zwei Ebenen, der Tradition und Moderne auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Durch die Verwendung mobiler Wände und Glasabtrennungen wird nun dem Bedarf an Aufenthalts- und Tagungsräumen Rechnung getragen. Wertschätzung in Begegnung und Kommunikation ist Teil des im Stift gelebten Leitbilds, das nun noch stärker von der Architektur des Gebäudes reflektiert wird. Im Stift zum Heiligen Geist entwickelte Elemente finden sich in einem Glasdesign wieder, das die Betrachter sofort in seinen Bann zieht. Ein abgestimmtes energetisches Konzept, ein zurückhaltendes Farbkonzept und eine neue Möblierung verleihen dem Raum eine angenehm warme und behagliche Atmosphäre. Die Kapelle ist als basilikaler Raum mit seitlichen Emporen über zwei Geschosse organisiert. Die ursprüngliche Gestaltung im Sinne einer gotisierenden Rationalität folgte den Grundsätzen der hannoverschen Architekturschule. Die Farbigkeit des Innenraumes wurde geprägt durch die natürliche Anmutung der verwendeten Materialien Backstein und Holz. In den 1970ziger Jahren wurden die Oberflächen farbig gefasst mit der Absicht, Freude und Aufmerksamkeit durch kräftige Farbpigmente zu vermitteln.

 

Das neue Konzept sieht eine flexible Trennung einzelner Raumkompartimente vor. Die Emporen werden auch für eingeschränkt mobile Menschen nutzbar gemacht und vom Hauptschiff der Kapelle durch eine semitransparente Glaswand getrennt, die zugleich Schutz wie auch Teilhabe am Gesamtgeschehen im Kirchenraum aus geschützter Beobachterperspektive ermöglicht. Auf der Eingangsebene der Kapelle lassen sich Haupt- und Seitenschiffe verbinden oder trennen – je nach Bedarf und Größe der Veranstaltung.

Die räumlichen Trennungen wie auch die großen Fenster im Hauptschiff der Kappelle sind mit Motiven geschmückt, die in Form von Fischen, Blumen und Vögeln auf die Elemente Wasser, Erde und Luft Bezug nehmen. Die Trinität der heiligen Dreifaltigkeit wird symbolisiert durch den Hasen. Dem Besucher bieten sich Anhalts- und Betrachtungspunkte, den Raum zu erforschen und sich in seinen biblischen Kontext hinein zu versenken.

 

 

  • Stift zum Heiligen Geist
    Heiligengeiststraße 20
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